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Welche Rolle spielen der Landbau und die Lebensmittel für Volksgruppen aus afrikanischem Ursprung?

Porto Alegre - Brasilien

Tatá Edson erzählt uns im Zusammenhang seines Mitwirkens im “Nationalen Forum für Lebensmittelsicherheit und Ernährung der Völker afrikanischen Ursprungs” (FONSANPOTMA) ein bisschen darüber, wie wichtig die Ernährung, die Souveränität und Lebensmittelsicherheit für die traditionellen Völker sind.

Für Tatá Edson ist das Menschenrecht, sich seiner Traditionen entsprechend zu ernähren, ein Anspruch, welcher mit der Lebensmittelsicherheit im einklang steht und für die Entwicklung und das Überleben der Gemeinschaften notwendig ist.

Tatá Edson, Coordenador Nacional de Articulação Política do Fórum Nacional de Segurança Alimentar e Nutricional dos Povos Tradicionais de Matriz Africana (FONSANPOTMA)

Tatá Edson, Leiter für politische Kommunikation des Nationalen Forum für Lebensmittelsicherheit und Ernährung

der Völker afrikanischen Ursprungs (FONSANPOTMA)

Doch die FONSANPOTMA geht noch weiter: sie setzen zur Diskussion die Notwendigkeit einer Ernährungs-Souveränität. Das bedeutet das Recht darauf, die Lebensmittel, welche konsumiert werden, selbst zu produzieren. Dies widerum wäre nur auf eigenen Grundstücken und durch eine Wiedergutmachung durch Seiten der brasilianischen Nation diesen Völkern gegenüber möglich, welche konstant der Staatsgewalt und der brasilianischen Gesellschaft, sowohl körperlich als auch symbolisch durch Verfolgung und Vorurteile gegenüber ihrer Kulturen, zum Opfer fielen. Das Interview ist super und in einiger Zeit gibts auch ein Video!


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